Wirtschaft Aktuell

Breitbandversorgung

Mit der Bereitstellung eines kreisweiten Leerrohrnetzes im Jahr 2010 wurde im Kreis Borken der Grundstein für eine flächendeckende Glasfaserversorgung von Haushalten und Betrieben gelegt. Durch das Engagement vornehmlich regionaler Anbieter und durch zahlreiche lokale Initiativen, verbunden mit starkem bürgerschaftlichem Engagement, konnte die Breitbanderschließung in allen 17 Städten und Gemeinden des Kreises Borken im letzten Jahrzehnt maßgeblich vorangetrieben werden. Neben den Ortszentren konnten auch kleinere Ortslagen, Gewerbegebiete, größere Streusiedlungen und sogar landwirtschaftliche Einzelgehöfte an ein leistungsfähiges Glasfasernetz angeschlossen werden.

Die Außenbereiche, in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau aus Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten an seine Grenzen geriet, konnten seit dem Jahr 2017 mittels Förderprojekten mit einem Volumen von insgesamt
69 Mio. € nahezu flächendeckend mit Breitbandlösungen versorgt werden bzw. stehen in einigen Kommunen unmittelbar vor der Ausbauphase.

Auch die Schulen im Kreis Borken werden bis Ende 2022 vollständig mit Glasfaseranschlüssen versorgt sein. Bei den Gewerbegebieten wird die Versorgungsquote unter Berücksichtigung bewilligter Förderprogramme perspektivisch bei 97 % liegen.

Insgesamt stellt sich die Glasfaserversorgung im Kreis Borken wie folgt dar (Stand Dezember 2021 nach Durchführung eines kreisweiten Markterkundungsverfahrens):

  • Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen (FTTH/B): 54 %
  • Verfügbarkeit von gigabitfähigen Anschlüssen (inkl. Kabel-TV): 81 %

Verbleibende noch unterversorgte Haushalte und Betriebe im Sinne der europaweiten Rahmenrichtlinie sind im Kreis Borken nun insbesondere in den noch teilweise mit Kupfernetzen ausgebauten Innenbereichen der mittelgroßen kreisangehörigen Kommunen sowie den Randbereichen zu finden.

Die Breitbanderschließung dieser unterversorgten Anschlüsse erfolgt zu einem großen Teil weiterhin sukzessive im Rahmen von eigenwirtschaftlichen Ausbauprojekten. Daneben birgt die im April 2021 in Kraft getretene „Graue Flecken“-Förderung gemäß der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland“ Potential für den Lückenschluss in Bezug auf die noch unterversorgten Adressen. Im Herbst 2021 wurde im Kreis Borken daher ein kreisweites Markterkundungsverfahren zur Ermittlung der möglichen Förderkulisse für noch verbleibende unterversorgte „Graue Flecken“ durchgeführt. Auf Grundlage dessen werden im Sommer 2022 kommunalpolitische Entscheidungen zu einem möglichen Einstieg in das Förderprogramm erwartet.

Katharina Reinert
Dipl.-Kauffrau

Leitung zdi-Zentrum, Fachkräftesicherung u. Breitband

+49 2561 97999 50

– in Elternzeit –

Katharina Schulenborg
Master of Arts (M.A.)

Gigabitkoordinatorin des Kreises Borken

Tel.: 02561 / 97999-46

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