Wirtschaft Aktuell

Netzwerk.DigitaleProduktion

Digitale Wirtschaft NRW (DWNRW) – Eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 

DWNRW Projekt ‚Netzwerk.DigitaleProduktion‘

Die Digitalisierung von Produktionsprozessen ist eine elementare Voraussetzung für das produzierende Gewerbe, um wettbewerbsfähig zu bleiben und das Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

Der Kreis Borken zeichnet sich durch eine besonders hohe Dichte mit kleinen und mittleren Unternehmen des produzierenden Gewerbes aus. So erwirtschaftet das verarbeitende Gewerbe im Kreis Borken 29% der gesamten Bruttowertschöpfung und liegt damit deutlich über dem NRW Schnitt von nur 20% (Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2017). Besonders die kleinen und mittleren Unternehmen im ländlichen Raum scheuen sich vielfach, die für sie große Herausforderung der Digitalisierung konkret anzugehen. Begriffe wie Industrie 4.0, Big Data, Cloud-Computing oder Digitale Transformation schrecken etablierte Unternehmen eher ab und sie sehen oft nicht die Chancen der Digitalisierung bzw. die Risiken, wenn sie dieses Thema vernachlässigen. Die Angebote zu neuen digitalen Technologien und Diensten sowie deren Nutzen für die individuelle Wertschöpfungskette ist für Unternehmen häufig nicht transparent. Auch ist ihnen der Zugang zu Start-ups, denen das Themenfeld Digitalisierung meist sehr vertraut ist und die somit echte Lösungsansätze bieten können, nicht greifbar. Daher sind gerade KMU darauf angewiesen, externe Partner wie Start-ups und Hochschulen mit praxisnaher Forschung einzubinden.

Das Projekt ‚Netzwerk.DigitaleProduktion‘ ermöglicht es, Start-ups mit bestehenden produzierenden Unternehmen zusammenzubringen sowie aus den gewonnenen Erkenntnissen und Herausforderungen gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und transparent zu machen einschließlich der Sicherstellung des erforderlichen Wissens- und Technologietransfers.

Um dieses Projekt zu realisieren, hat sich ein Konsortium gebildet, bestehend aus der Westfälischen Hochschule, Campus Bocholt (WHS), der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) sowie der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft Bocholt mbH & Co. KG (WiFö BOH). Somit können die fachlichen Kompetenzen der WHS für die Digitale Produktion mit den produzierenden Unternehmen aus dem Kreis Borken über die Wirtschaftsförderungen vernetzt und mit geeigneten Start-ups zusammengebracht werden. Die Struktur des Konsortiums ermöglicht es, die Angebote zur Digitalen Produktion bei KMU bekannt zu machen und durch die Einbindung von Start-ups, die Digitalisierung in KMU individuell umzusetzen. Aktuell baut die WHS die „Digitale Fabrik Bocholt“ auf, die praxisnah prototypische Anwendungen neuer digitaler Technologien und Dienste für den Fabrikbetrieb bietet. Diese sollen stetig anhand von konkreten Bedürfnissen weiterentwickelt werden.

Die Landesregierung unterstützt das Projekt ‚Netzwerk.DigitaleProduktion‘ mit insgesamt knapp 200.000 Euro über das DWNRW (Digitale Wirtschaft NRW) Förderprogramm, das 50% der Projektkosten finanziert. Eine unabhängige Jury hat in der vierten Runde des Förderwettbewerbs „DWNRW-Networks“ das Projekt aus dem Kreis Borken zur Förderung empfohlen, um den regionalen Austausch zu allen wichtigen Themen der Digitalisierung zu stärken und die digitalen Wirtschaft im Kreis Borken auszubauen.

Bei der Übergabe des Förderbescheids am 18.12.2018 erklärt Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Die DWNRW-Networks ermöglichen die Vernetzung und Zusammenarbeit von Start-ups und etablierten Unternehmen und treiben so den Innovationsmotor des Landes weiter an. Ich bin mir sicher, dass die neuen Netzwerke die Digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen weiter voranbringen werden.“

NRW Wirtschaftsminister Pinkwart überreicht am 18.12.2018 knapp 200.000 Fördergeld für das DWNRW Projekt ‚Netzwerk.DigitaleProduktion‘ an die Westfälische Hochschule Bocholt, die Wirtschaftsförderung Bocholt und die WFG.

Übergabe des Fördermittelbescheids durch Minister Pinkwart (Mitte) an die WFG.
(rechts: Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider, links: Leiterin Digitalisierung Inken Steinhauser)

Inken Steinhauser
Dipl.-Oecotroph

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