Weichen für BIONIK im Kreis sind gestellt
Vorbereitungen für Studiengang und Förderprojekt laufen nach Plan
Für die Studierenden beginnt in wenigen Wochen das erste Semester BIONIK an der Fachhochschule Gelsenkirchen Abteilung Bocholt. Zeitgleich wird ein Förderantrag für ein BIONIK-Projekt vorbereitet. Wesentliche Meilensteine für die Implementierung der Zukunftstechnologie im Kreis sind damit umgesetzt.
Die Resonanz war wie nicht anders vermutet. Über 130 junge Interessenten aus dem ganzen Bundesgebiet reichten bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) ihre Bewerbung ein, um einen der begehrten Studienplätze im Fach BIONIK an der Fachhochschule Gelsenkirchen Abteilung Bocholt zu ergattern. Mit dem hohen Andrang hatte die Fachhochschule gerechnet. „Jetzt gilt es die weiteren Schritte zügig umzusetzen“, erklärt Prof. Dr. Martin Lübbert, Leiter des Arbeitskreises BIONIK und blickt dabei auf den gerade eingereichten Bauantrag für einen eine Mio. Euro teuren BIONIK-Laborflügel, für den in Bocholt voraussichtlich noch im September der erste Spatenstich erfolgen soll. Das Curriculum für den neuen Bachelor-Studiengang steht mit den Schwerpunkten Leichtbau und Sensorik. Das Berufungsverfahren für insgesamt fünf BIONIK-Professoren, die dieses umsetzen sollen, läuft bereits ebenso wie das Akkreditierungsverfahren, in dem der neue Studiengang bis Oktober zertifiziert wird.
Bionik als neues Clusterprojekt
Hochzufrieden auf die aktuellen Entwicklungen zur nachhaltigen Implementierung von BIONIK im Kreis Borken blickt die WFG unter der Projektleitung von Hermann-Josef Raatgering. Von der ersten Stunde an hat er die Interessen auf der Unternehmensseite gebündelt, die nun in der WFG-akquirierten Fördergemeinschaft münden. Mit Hochdruck arbeitet er derzeit mit Unterstützung von Prof. Dr.-Ing. Udo Ossendoth von der Fachhochsule Gelsenkirchen Abteilung Bocholt an dem anwendungsorientierten Förderprojekt „Einführung von BIONIK in KMU“. Rund 30 Unternehmen sollen in den nächsten Jahren von dem Technologietransfer BIONIK in ihr eigenes Unternehmen profitieren. Von der Erstinformation und Beratung für KMU (Kleine und mittlere Unternehmen), Intensiv-Beratung, Durchführung einer Machbarkeitsstudie, erneuten Intensivberatung bis zur Projektdurchführung werden so ideale Rahmenbedingungen geschaffen, um neue BIONIK-Produkte oder –Verfahren von der ersten Idee bis zur Realisierung und Vermarktung zu begleiten.
Weitere Informationen zum BIONIK-Projekt :
WFG-Innovationsberater
Hermann-Josef Raatgering
raatgering@wfg-borken.de
Tel. 02561 / 97999-40