Betriebskosten senken und den Umweltschutz steigern -
Ökoprofit geht in die zweite Runde
15 Unternehmen überwiegend aus Bocholt, Gescher und Vreden können ab September unter fachlicher Anleitung neue Ansätze für betrieblichen Umweltschutz erarbeiten. Noch sind Plätze in dem vom Land geförderten Projekt frei.
Es können Tausende von eingesparten Kilowattstunden sein, geringere Abfallmengen, stark reduzierte Heizungs- oder Wasserrechnungen oder viele andere Prozessoptimierungen, die die betriebliche Ökobilanz positiv beeinflussen und sich am Ende in barer Münze auszahlen. Ökoprofit, eine gemeinsame Initiative des Kreises Borken und der WFG, mit Unterstützung der Kreishandwerkerschaft Borken der IHK Nord Westfalen sowie der Effizienz-Agentur NRW, zielt genau darauf ab. 15 Unternehmen überwiegend aus Bocholt, Gescher und Vreden werden sich ab September 2011 an der zweiten Projektrunde von Ökoprofit beteiligen. In einem Zeitraum von 12 Monaten erhalten sie mit Unterstützung ihres Ökoprofit-Beraters Dr. Stefan Große-Allermann von der Arbeitsgemeinschaft BAUM Consult in Workshops und Vor-Ort-Beratungen die Möglichkeit individuelle Ansätze zur Optimierung ihres betrieblichen Umweltschutzes zu erarbeiten. Die Kosten auf der Unternehmensseite bleiben überschaubar, denn das Ökoprofit-Projekt wird zu 80 Prozent vom Land NRW gefördert und von der VR-Bank Westmünsterland und der Volksbank Gronau-Ahaus unterstützt.
„Ökoprofit eignet sich ideal, um soziale und ökologische Verantwortung im Unternehmen zu leben und diese schließlich nach außen mit der Ökoprofit-Auszeichnung zu dokumentieren. Die Bewerbungsphase für das neue Projekt läuft aktuell. Wir rechnen mit einer großen Nachfrage, möchten Unternehmen jedoch gleichzeitig einladen auch andere Fördermittel im Themenfeld ‚Betrieblicher Umweltschutz‘ zu nutzen“, erklärt Ingo Trawinski, der als Betriebsberater der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken das Projekt leitet.
So verschafft z.B. die KfW-Energieeffizienz-Beratung kostengünstig einen Überblick über betriebliche Einsparmaßnahmen. Die KfW fördert betriebliche Energieberatungen mit bis zu 80%.
Für eine ganzheitliche Optimierung von Ressourcenverbräuchen bietet sich der PIUS-Check der Effizienzagentur NRW an. Mit dem PIUS-Check werden alle relevanten Stoffströme und der Stand der Technik in der Produktion erfasst und Verbesserungsansätze im Sinne der Ressourceneffizienz aufgezeigt.
(Einen Beitrag zur Zwischenbilanz des ersten Öko-Profit-Projektes finden Sie in der kommenden Ausgabe der "Wirtschaft aktuell".)
Die WFG vermittelt als Regionalpartner diese Fördermittel und prüft in einem ersten Gespräch die formalen Fördervoraussetzungen.
Weitere Informationen:
WFG-Betriebsberater
Ingo Trawinski
Tel. 02561/97999-20