Innovationspreis Münsterland 2011 –
Unternehmen der Region gestalten „Denkraum Zukunft“
Mit ihren zum Motto "Denkraum Zukunft" eingereichten Ideen bewerben sich Unternehmer aus dem Kreis Borken aktuell um den „10. Innovationspreis Münsterland“.
Der Innovationspreis Münsterland wird vergeben in den Kategorien "Wirtschaft" und "Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft". Zudem wird der Sonderpreis "Energie-innovativ" verliehen, der Unternehmer und Wissenschaftler anregen soll, ihre Arbeits- und Forschungsergebnisse aus dem Energiesektor noch stärker wirtschaftlich nutzbar zu machen, um diese erfolgreich am Markt zu implementieren.
Unter dem Motto des Wettbewerbs „Denkraum Zukunft“ haben 20 Firmen aus dem Kreis Borken ihre Bewerbungen beim Münsterland e.V. eingereicht.
Hermann-Josef Raatgering, WFG-Innovationsberater, dazu mit einer kleinen Einschätzung:
Frage: Herr Raatgering, Sie kennen alle Unternehmen aus dem Kreis Borken, die sich aktuell bewerben, persönlich. Welcher Innovationsidee räumen Sie besondere Chancen ein?
Hermann-Josef Raatgering: Nun, ohne ein einzelnes Unternehmen zu benennen oder eine verbindliche Einschätzung zu geben, darf ich doch sagen, dass einige Ideen aus sehr zukunftsträchtigen Technologiebereichen vorliegen, an die die Jury nicht so leicht vorbei schauen kann.
Frage: Über welche Chancen und Nutzenvorteile dürfen sich Unternehmen freuen, die mit dem Innovationspreis ausgezeichnet werden?
Hermann-Josef-Raatgering: Es ist bekannt, dass Innovationszyklen bei zunehmendem Wettbewerbsdruck immer kürzer werden. Träger des Innovationspreises zeigen glaubwürdig und von fachkundiger Stelle bestätigt, dass sie über enorme Innovationskompetenz verfügen. Dies werden sicherlich auch Kunden und Wettbewerber anerkennen. Sie dürfen sich also nicht nur über den Innovations-Oskar, sondern auch enormen Reputationsgewinn freuen.
Frage: Die Preisverleihung für den Innovationspreis ist am 9. November. Was raten Sie Unternehmen, die jetzt schon auf den nächsten Innovationspreis blicken?
Hermann-Josef Raatgering: Eigentlich nur so weiterzumachen wie bisher, denn der Innovationswille ist in den meisten Unternehmen per se vorhanden und nicht preisgerichtet. Dies beweisen auch Firmen wie BeTeBe und Schepers aus Vreden, die erst beim letzten Innovationspreis für ihre Neuentwicklungen ausgezeichnet wurden.
(Siehe auch ausführliche Berichterstattung in der kommenden Ausgabe der „Wirtschaft aktuell“.)
Weitere Informationen:
WFG-Innovationsberater
Hermann-Josef Raatgering
Tel. 02561/97999-40