Großer Preis des Mittelstandes -
Unternehmen aus dem Kreis Borken erreichen die zweite Jury-Stufe
Sieben Unternehmen aus dem Kreis Borken haben die strengen Wettbewerbskriterien erfüllt und dürfen weiter auf Deutschlands begehrtesten Wirtschaftspreis hoffen.
„Er gilt als der wichtigste Wirtschaftspreis Deutschlands, die begehrteste Mittelstandsauszeichnung und zugleich als härtester Wettbewerb“, so WFG-Innovationsberater Hermann-Josef Raatgering über den „Großen Preis des Mittelstands“, der von der Oskar-Patzelt-Stiftung seit 1995 vergeben wird.
Er weiß wovon er spricht, denn im Kreis Borken weist er Unternehmen jährlich auf die Ausschreibungsverfahren hin, wenn er eine Chance wittert und rät auch einmal ab, wenn er Kriterien nicht erfüllt sieht. Und für die ist eine hohe Messlatte angelegt. So bewertet der „Große Preis des Mittelstandes“ als einer der wenigen Preise Unternehmen immer als Ganzes mit ihrer komplexen Rolle in der Gesellschaft.
Betrachtet wird die Gesamtentwicklung jedes Unternehmens, das mindestens 10 Arbeitsplätze vorzuweisen hat, jährlich mind. 1,0 Mio Euro umsetzt und mindestens seit drei Jahren stabil am Markt etabliert ist. Die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen ist ein weiteres Kriterium. In der dritten Bewertungskategorie werden Modernisierung und Innovation begutachtet. Auch auf das gesellschaftliche Engagement in der Region wird ein kritischer Blick geworfen, ebenso wie auf Service, Kundennähe und Marketing.
Aus dem Kreis Borken haben die Firmen Netgo (Borken), Teupen (Gronau), BeTeBe (Vreden), Laudert (Vreden), Pietsch (Ahaus), Ostermann (Bocholt) und Urenco (Gronau) diese fünf Kriterien erfüllt und wurden jetzt für die 2. Stufe des Preises vorgeschlagen.
Auch das ist eine Besonderheit des Preises und zollt den teilnehmenden Unternehmen bereits Anerkennung: Für die Teilnahme am „Großen Preis des Mittelstandes“ werden Unternehmen von einer Regional-Jury vorgeschlagen. Pro Wettbewerbsregion können jeweils drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist ausgezeichnet werden.
„In diesem Jahr konkurrieren unsere sieben Unternehmen aus dem Kreis mit 300 nominierten Unternehmen aus NRW und bundesweit 3552 Unternehmen“, berichtet der Innovationsberater. Raatgering, der täglich die Unternehmenslandschaft im Kreis Borken berät und zugleich NRW-Jury-Mitglied ist, sieht dennoch für viele der Nominierten gute Chancen.
Wer am „Großen Preis des Mittelstands“ teilnimmt, präsentiert seine herausragenden unternehmerischen sowie Mittelstand fördernden Leistungen und belegt, dass unternehmerisches Engagement eine der treibenden Kräfte für die Zukunftsgestaltung ist. Bereits die beurkundete Auszeichnung als Finalist, die in 2010 die Firmen Netgo und Betebe erhielten, gilt als enorme Auszeichnung, mit der die Unternehmen öffentlichkeitswirksam ihre Stärke dokumentieren können.
Die Preisverleihung für den „Großen Preis des Mittelstands“ erfolgt am 24. September 2011 in Düsseldorf.
Weitere Information und Kontakt:
WFG-Innovationsberater
Hermann-Josef Raatgering
Tel. 02561 / 97999-40