Glasfasernetz bietet Chancen
Schnelle Datenverbindungen sind Standortfaktor und so manchem Unternehmen heute schon wichtiger als der Straßen- oder Schienenanschluss. Die OECD geht sogar davon aus, dass Breitband bis 2011 mit einem Drittel zum Produktivitätszuwachs in den Industrieländern beiträgt. Dies ist vor allem auf folgende vier Faktoren zurückzuführen:
Verbesserung des Leistungsangebotes.
Durch schnelle Breitbandanbindungen können Unternehmen zeitnäher auf Kundenwünsche reagieren und neue Dienstleistungen wie z.B. externe Maschinenüberwachung anbieten.
Niedrigere Kosten.
Allein die Koppelung der IT von Niederlassungen und die zentrale Durchführung der Netzwerkadministration rechtfertigen gewöhnlich die Kosten für einen Glasfaseranschluss. Zudem bieten die Umstellung auf Internettelefonie (VoIP) sowie die Serverauslagerungen Sparpotenzial. Home Office und mobiles Arbeit sind oft erst durch einen Glasfaseranschluss in vollem Umfang zu realisieren.
Höhere Betriebssicherheit.
Fällt die IT aus, droht vielen Unternehmen erheblicher Schaden. Betriebssicherheit ist somit unmittelbar mit der IT-Sicherheit verbunden. Breitband erlaubt die Datensicherung in externen Rechenzentren oder in Niederlassungen. Im Fall der Fälle sind dort die Daten sicher verfügbar und die IT kann schnell wieder aufgebaut werden.
Mehr Flexibilität.
Unternehmen müssen heute auf die vielfältigen Veränderungen an den Märkten rasch reagieren können. Über Breitband können Softwarepakte gemietet und PC-Arbeitsplätze flexibel auf- und abgebaut werden.
Der Verkehr auf den Datennetzen verdoppelt sich alljährlich. Kupferleitungen (DSL, Kabel) stoßen damit zunehmend an ihre physikalischen Grenzen. International sieht man die Zukunft für die stationäre Nutzung im Lichtwellenleiter (Glas), während Funk die Technologie für das mobile Arbeiten ist. Entsprechend breiten sich die Glasfasernetze rasch aus - jedoch vornehmlich in den Ballungsgebieten. In kleineren Orten und älteren Gewerbegebieten sind Glasfaseranschlüsse, wenn überhaupt, dann meist nur zu sehr hohen Preisen erhältlich.
Die Bürgermeister von Ahaus, Heek, Legden, Schöppingen, Stadtlohn, Südlohn und Vreden wollen den Unternehmen in ihren Kommunen auch in Zukunft optimale Standortbedingungen bieten. Deshalb kooperieren sie mit der non-profit Einrichtung NDIX zum Aufbau eines öffentlichen Glasfasernetzes. An der Zusammenarbeit beteiligt sind auch die Stadtwerke Ahaus, die SVS-Versorgungsbetriebe und die WFG für den Kreis Borken.
Unternehmen und Institutionen, die sich für einen 10-oder einen 100-Mbit/s Anschluss entscheiden, können im gesamten NDIX-Netzwerk ohne Begrenzung der Kapazität kostenfrei miteinander Daten austauschen. Selbstverständlich steht auch der Zugang zum world wide web in Lichtgeschwindigkeit zur Verfügung. Das NDIX-Netz ist redundant an die großen internationalen Backbones angeschlossen. Über digitale Marktplätze besteht die Möglichkeit, aus einem großen IT-Dienstleistungsangebot frei zu wählen. Alle Organisationen können über den Marktplatz auch eigene Dienstleistungen im NDIX-Netz anbieten.
Die genauen Tarife und Kontaktdaten sind dem Infoblatt und der Broschüre zu entnehmen.