Innovationen schützen, fördern, vergüten - Unternehmen informieren sich beim DIALOG Innovation

Wie lassen sich Innovationen und Erfindungen schützen? Welche Förderung hilft auf dem Weg zum Patentamt? Und welche rechtlichen Verpflichtungen gelten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Diesen Fragen und vielen mehr gingen jetzt rund 35 Teilnehmer beim "DIALOG Innovation" in Borken nach, zu der die WFG und die Sparkasse Westmünsterland eingeladen hatten.

„Es ist entscheidend, nicht nur Ideen, Theorie und Laborexperimente für den Mittelstand zugänglich, wirtschaftlich nutzbar und finanzierbar zu machen, sondern diese auch wirksam schützen zu lassen“, betonte Johannes Hesker, Bereichsleiter Firmenkunden der Sparkasse Westmünsterland, bei der Begrüßung. „Der Kreis Borken ist eine Wirtschaftsregion, die von ihrer Innovationsdynamik lebt. Damit einher gehend ist spezielles Fachwissen zum Schutz von geistigem Eigentum - ob auf Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerseite - von zentraler Bedeutung. Mit unserer Veranstaltung möchten wir sensibilisieren und notwendiges Wissen vermitteln“, so Dr. Markus Könning, Leiter der WFG-Innovationsberatung bei seiner Überleitung zu drei spannenden Fachvorträgen. So gab Norbert Gövert, Leiter des Informationszentrums Technik und Patente (ITP) der TU Dortmund, einen umfassenden Überblick zu den unterschiedlichen Schutzrechten, wie Patente, Gebrauchsmuster, Marken oder Designs. Er stellte mit interessantem Datenmaterial dar, wie es im Kreis Borken um die Anmeldezahlen bestellt ist. Im Bereich der Marken liegen jährlich rund 250 bis 300 Anmeldungen und im Bereich Designs sogar durchschnittlich 1.300 Anmeldungen vor. Auch, dass jährlich ca. 140 Patente und Gebrauchsmuster im Kreis Borken angemeldet werden, zeigt ein überdurchschnittlich hohes Engagement und Innovationsaufkommen. Heidrun Stubbe von der Stubbe GmbH stellte anschließend dar, welche Möglichkeiten die WIPANO-Förderung für Unternehmen bei der Schutzrechtsanmeldung bietet. In drei anschaulichen Best-Practice-Beispielen wurde deutlich, wie sich mit Hilfe dieses Förderprogramms erfolgreich ein Patent anmelden lässt. Nicht selten werden Unternehmensentwicklungen von Arbeitnehmern voran gebracht. Welche Pflichten und Recht in diesen Fällen auf der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite gelten, stellte anschließend Heike Huisken, Prokuristin und Syndikusrechtsanwältin der PROvendis GmbH, in ihrem Expertenvortrag dar. Im Get-together nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich weiter mit den Referenten und untereinander auszutauschen. „Gerade auch die gemeinsame Diskussion hat gezeigt: Der Schutz von geistigem Eigentum ist für unsere innovativen Unternehmen im Kreis Borken heute wichtiger denn je“, resümierte Markus Könning. Das Veranstaltungsformat DIALOG Innovation, das sich jährlich einem wichtigen Technologietransfer-Thema widmet, bot dafür den idealen Rahmen.

Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Markus Könning

koenning@wfg-borken.de

Tel. 02561/97999-40

 

 

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