Verbund-/Netzwerk- und Clusterprojekte

Das Team der WFG-Innovationsberatung arbeitet intensiv an der Entwicklung und Etablierung von Verbund- und Netzwerk-Projekten zu unterschiedlichen, für die regionale Wirtschaft relevanten Technologiethemen, wie z.B. zu den Themenbereichen Mechatronik, Bionik, Robotik, Energietechnik und intelligente Produkte. In einer Vielzahl überregionaler Projekte und Initiativen wirkt die WFG aktiv mit.

 

Das ARC - Automatisierungs- und Robotik-Center - unterstützt die weitreichende Einführung der Roboter- und Automatisierungstechnologie in kleinen und mittleren vor allem produzierenden Unternehmen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Innerhalb der Netzwerke sind aber ebenso Unternehmen gefragt, die Automatisierungs- und Robotertechnik sowie die angrenzenden Gewerke anbieten.

 

iPro-N: Ein kluger Schritt über die Grenze

Intelligente Produkte, von kleinen und mittleren Unternehmen in deutsch-niederländischer Kooperation entwickelt, stehen im Mittelpunkt des Projekts iPro-N. iPro-N will die Vorteile von Industrie 4.0., die bisher vor allem größere Unternehmen nutzen, auch für kleine und mittelständische Betriebe zugänglich machen und ihnen zeigen, dass das nötige Know-How dafür ganz in erreichbarer Nähe verfügbar ist – insbesondere im jeweiligen Nachbarland in der deutsch-niederländischen Grenzregion.

 

BiK – Bionik für KMU

Mit Förderung in die Bionik einsteigen. Innovative KMU-Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz bis zu 50 Mio. Euro aus der EUREGIO oder der Euregio Ems-Dollart-Region können an dem neuen INTERREG-V-Förderprojekt "Bionik für KMU" teilnehmen. Als regional zuständige Transferpartner für das Münsterland begleitet die WFG am Projekt teilnehmende Unternehmen von der ersten bionischen Idee bis hin zur Entwicklung des neuen oder auch verbesserten Produktes und seiner In-Marktbringung.

 

Haus der Bionik

Das Haus der Bionik ist ein Regionale-2016-Projekt der Innocent GmbH aus Bocholt, das zusammen mit der Fördergesellschaft Westmünsterland der Hochschule Bocholt/Ahaus e.V. und der WFG umgesetzt wird. Ziel ist, mit einer derartigen Einrichtung die Einführung der Schlüsseltechnologie Bionik in die Firmen aus der Region zu unterstützen. Grundlage hierfür ist der 2010 mit Unterstützung der heimischen Wirtschaft an der Westfälischen Hochschule (WH) eingerichtete Studiengang Bionik. Das Haus der Bionik soll sich mittelfristig wirtschaftlich selbst tragen und als regionales „Innovationshaus“ in Nachbarschaft zur WH entstehen. Für die wirtschaftliche Tragfähigkeit wird besonders über weitreichende Projekte die Nachfrage von Unternehmen nach Bionik-Technologien weiter stimuliert. Im Haus der Bionik soll die Wissensvermittlung und Beratung, die Erarbeitung von Machbarkeitsstudien sowie die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten für bzw. mit Unternehmen ausreichend Platz finden. Weiter ist beabsichtigt, die Bionik-Absolventen/innen der WH über gemeinsame Projekte verstärkt an regionale Unternehmen zu binden. Die gezielte Unterstützung von Neugründungen im Bereich der bionischen Dienstleistung soll das Portfolio abrunden.


Enabling Innovation Münsterland

Enabling Innovation ist ein regionales Verbundprojekt, das die wesentlichen Potentiale des Münsterlandes im Innovationsbereich mit dem Ziel einer strukturellen und nachhaltigen Verbesserung der Innovationsförderung und Innovationsvermarktung verbindet. Diese besonderen Potentiale für das Münsterland ergeben sich aus einer ausgeprägten regionalen Forschungskompetenz und der hoch spezialisierten, meist mittelständischen Wirtschaftsstruktur. Die noch bessere Vernetzung dieser beiden Innovationstreiber und das gemeinsame Arbeiten an Innovationen steht im Mittelpunkt des Vorhabens.

 

WiEfm - Wärme in der Euregio: fokussieren & modernisieren

"Der Klimawandel betrifft uns alle – jetzige und zukünftige Generationen. Die nachhaltige Wärmeversorgung spielt dabei eine entscheidende Rolle.“ Wie ermöglichen wir eine nachhaltige Wärmeversorgung?“. Gemeinsam wollen sich die Projektpartner in dem geförderten INTERREG-VA-Projekt „WiEfm – Wärme in der Euregio: fokussieren und modernisieren“ diesen Fragen stellen. Bei diesem Projekt arbeiten die niederländische Hochschule Saxion aus Enschede und die FH Münster gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kreise Borken, Coesfeld und Steinfurt sowie der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises Warendorf und dem niederländischen Unternehmen kiEMT an einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung.

 

PUSH

PUSH Kunden haben kein Interesse an Produkten oder Dienstleistungen per se, sondern suchen nach Lösungen für Probleme oder die Erfüllung eines Bedarfs. Dies gilt insbesondere für die Kunden produzierender Unternehmen: Verkaufen Unternehmen ein Produkt, sollten sie verschiedene kundengerechte Dienstleistungen einplanen, um den Nutzen ihrer Kunden zu erhöhen und mögliche Wertschöpfungspotenziale auszuschöpfen. Produkt-Servicekombination nennen die Wirtschaftswissenschaftler diesen Wettbewerbsvorteil, der in Zeiten, in denen globale Firmen mal eben dasselbe Produkt für zwei Drittel des Preises anbieten, immer wichtiger wird – und im Zentrum des Projektes PUSH Münsterland (Produkt-Servicekombinationen entwickeln und nutzen) steht. Rund 20 Unternehmen aus dem gesamten Münsterland haben in dem 2015 beendeten Projekt dank der Koordination des Münsterland e.V. mit Unterstützung von Wirtschaftswissenschaftlern der Westfälischen Wilhelms-Universität, der FH Münster und den Wirtschaftsförderungen des Kreises Coesfeld sowie des Kreises Borken an solchen Ansätzen gearbeitet – und ihre Produkte mit zusätzlichen Dienstleistungen ausgestattet oder ihre Dienstleistungen integriert. Das Projekt möchte regionalen mittelständischen Unternehmen aus dem Münsterland und im Regionale 2016-Gebiet die Chance bieten, diese Pole-Position für sich zu nutzen! Die Wirtschaftsförderungen im Münsterland sind als Projektpartner und -unterstützer ebenfalls für die Vorteile von Produkt-Servicekombinationen sensibilisiert worden. Da sich einige Mitarbeiter während des Projekts zu Ansprechpartnern in diesen Fragen haben ausbilden lassen, besteht auch hier das Angebot für Unternehmen weiter. 

 

 

Kontakt

Dr. Markus Könning
Tel.: 02561/97999-40
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Hermann-Josef Raatgering
Tel.: 02561/97999-44
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Kathrin Bonhoff
Tel.: 02561/97999-42
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